Ghana hautnah – optionale Studienreise des EMBA UZH

Ghana hautnah – optionale Studienreise des EMBA UZH

Während einer einwöchigen Studienreise nach Ghana lernten 15 Absolventinnen und Absolventen des EMBA UZH Programms die Chancen und Herausforderungen, sowie die kulturelle Vielfalt dieses afrikanischen Landes kennen. Ghana gehört mit seinen rund 27 Millionen Einwohnern und einem BIP pro Kopf von 1’550 USD zu den politisch stabileren und gut entwickelten Ländern Zentralafrikas.

Die Teilnehmenden besuchten am Ghana Institute of Management and Public Administration in Accra hochwertige Lektionen zu den Themen Wirtschaft, Politik und Finanzen in Ghana. Aber auch Investitionsmöglichkeiten und der Einfluss der chinesischen Offensive in Ghana wurden vertieft behandelt. In Zusammenarbeit mit lokalen Geschäftsführern wurden reale Businesscases erarbeitet. Dabei zeigte sich rasch, dass mit den mitteleuropäischen Vorstellungen und Ansätzen die Erfolgschancen relativ tief wären. Wer in Ghana erfolgreich sein will, braucht zwingend ein vertieftes Verständnis der lokalen Rahmenbedingen, Werte, Kulturen und Denkweisen.

Mit unterschiedlichen Firmenbesuchen konnten die Teilnehmenden viele Erkenntnisse der Arbeitsprozesse, Strukturen, Werte und Herausforderungen, sowie der laufenden Projekte erfahren. So wurde beispielsweise eine Fabrik für Kakaopulver und Babynahrung für den lokalen Markt und eine Verarbeitung von tropischen Trockenfrüchten, wie Mango oder Ananas, welche u.a. auch bei den Schweizern Grossverteiler in den Regalen landen, besichtigt. Nachhaltigkeit, Qualität, qualifiziertes Personal und Export in westliche Länder waren dabei zentrale Punkte.

Beim Empfang in der Schweizer Botschaft in Accra zeigte der Schweizer Boschafter Markus Dutly eindrücklich, wie wichtig die langjährige und stabile Beziehung zwischen den beiden Ländern ist. Überraschend ist doch die Tatsache, dass die Schweiz das wichtigste Exportland von Ghana ist, noch vor China oder Deutschland. Dabei sind Gold und Kakaobohnen die Exportschlager von Ghana.

Neben den wirtschaftlichen Erkenntnissen hatten auch die historischen und kulturellen Eindrücke die Reise geprägt. So wurde die historisch wertvolle Stätte «Fort Christiansborg» besucht, welche u.a. für den Skalvenhandel von grosser Bedeutung war. Ein amüsanter Höhepunkt war auf jeden Fall auch ein Treffen mit dem lokalen König.

Der Gesamteindruck über Land und Leute war bei sämtlichen Teilnehmenden durchwegs positiv. Bei der jungen Bevölkerung ist eine deutliche Aufbruchsstimmung festzustellen; sie wollen etwas erreichen und sehen ihre Chancen und Möglichkeiten. Das stabile politisch System von Ghana bietet eine gute Grundlage für eine weitere positive Entwicklung des Landes. Die neu vereinbarten Handelsabkommen, die Ausdehnung der obligatorischen Schulzeit von 6 auf 9 Jahre und die Investitionen in die Infrastruktur, wie Strom, Wasser und Strassen stimmen zuversichtlich. Auch bezüglich Sicherheit ist Ghana bestens aufgestellt.

Die besondere Fröhlichkeit, die netten Bekanntschaften sowie das gute Essen bleiben allen Teilnehmenden dieser unvergesslichen Studienreise in bester Erinnerung. Weitere Informationen zu den Studienreisen finden Sie hier.

 

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