Unser EMBA-Absolvent Jan Feldmann im Interview

Unser EMBA-Absolvent Jan Feldmann im Interview

«Der Wert einer Weiterbildung wird massgeblich durch die Hochschule beeinflusst, an der man diese absolviert.»

Jan Feldmann ist Senior Key Account Manager bei der im Bereich Medizintechnik und Laborautomation tätigen Hamilton Bonaduz AG. In seiner Funktion ist er zuständig für das B2B Produktmanagement und die Geschäftsmodellentwicklung neuer Technologien im Diagnostikmarkt.

Jan Feldmann hat an der Fachhochschule Giessen (D) und der University of Iowa (USA) einen Abschluss in Medizintechnik erworben. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und einer Tochter, die während des EMBA zur Welt gekommen ist, in Chur.

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema «Weiterbildung» in Kontakt gekommen oder haben über das Thema nachgedacht?
Für mich kam das Thema Weiterbildung bereits nach wenigen Jahren im Berufsleben als vage Idee auf. Ich erkannte, dass mir ein EMBA den erforderlichen Wissensschatz eröffnen und das notwendige Rüstzeug an die Hand geben würde, um meine persönlichen Zielsetzungen für eine berufliche Entwicklung erreichen zu können. Ich schob eine definitive Entscheidung zunächst vor mir her, bis mich meine Vorgesetzten auf eine solche Weiterbildung ansprachen und mir einen EMBA als nächsten Schritt in der beruflichen Entwicklung vorschlugen.

Weshalb haben Sie sich für einen Executive MBA entschieden?
Durch mein Erststudium der Medizintechnik ist bei mir bereits ein naturwissenschaftlicher und technischer Hintergrund vorhanden. Das ermöglichte mir nach meinem Abschluss einen guten Einstieg in die Industrie. Optimierungspotential bestand bei mir in erster Linie im betriebswirtschaftlichen und strategischen Bereich. Dieser Herausforderung konnte ich am effektivsten mit einem international anerkannten EMBA begegnen, der die optimale Voraussetzung für eine Management-Laufbahn bietet.

Welche Gründe haben Sie dazu bewogen, Ihr EMBA-Studium an der Universität Zürich zu absolvieren?
Mir war es wichtig, einen Abschluss an einer akkreditierten Institution zu erhalten, deren Name national und international Bedeutung hat und die mit einer positiven Reputation überzeugen kann. Der Wert einer Ausbildung wird massgeblich über die Hochschule beeinflusst, an der man diese absolviert. Darüber hinaus war es für mich entscheidend, ein Präsenz-Studium zu absolvieren, im Rahmen dessen ich die Möglichkeit haben würde, mein persönliches und berufliches Netzwerk zu erweitern und Teil eines Alumni-Kreises zu werden. Verglichen habe ich unter diesen Voraussetzungen zunächst die „üblichen Verdächtigen“ für eine Management-Weiterbildung in der Schweiz. Meine Entscheidung für Zürich ist letztendlich darauf zurückzuführen, dass das EMBA-Programm der UZH zum einen alle vorrangig genannten Kriterien ausnahmslos erfüllte, aber darüber hinaus auch ein intelligentes Modulkonzept anbietet, welches mir die Vereinbarkeit mit Privatleben und Beruf ermöglichte.

Sie haben im März 2017 graduiert. Was waren Ihre Eindrücke während der Weiterbildung? Haben sich Ihre Erwartungen ans EMBA erfüllt?
Das EMBA-Programm verschaffte mir Einblicke in alle relevanten Unternehmensbereiche und Wirtschaftsdisziplinen, gab mir ein besseres Verständnis für die mitunter komplexen betrieblichen Zusammenhänge und ermöglichte mir, das gelernte Wissen direkt zur Anwendung bringen zu können. Module wie beispielsweise Corporate Finance und Controlling machten mich mit Themen vertraut, die ich zuvor lediglich begleiten aber nicht gestalten konnte. Module wie Global Business und Strategic Management halfen mir, das neu hinzu gelernte Wissen in einen Kontext zu meinem beruflichen Umfeld zu setzen. Darüber hinaus hat sich die angepriesene hohe Qualität der Dozierenden bis auf wenige Ausnahmen bestätigt.
Mehr erwartet hatte ich im Hinblick auf das Erlernen bzw. das Verbessern fachlicher Argumentationen. Zwar gab es in fast jedem Modul Gelegenheit für Diskussionen im Plenum, jedoch hätte ich mir gewünscht, den mündlichen Schlagabtausch sowie das Argumentieren komplexer Themen noch gezielter und intensiver trainieren zu können.
Die Klassengrösse des EMBA UZH hatte einen entscheidenden Einfluss auf die gute Qualität des Unterrichts und die Zufriedenheit der Teilnehmer, denn die Module leben von der Interaktion der Gruppenteilnehmer. Ich habe unsere Klassengrösse als sehr angenehm empfunden, und wir hatten eine ausserordentlich gute Harmonie untereinander.

Was zeichnet für Sie den Nutzen Ihres EMBA-Studiums aus, wenn Sie an Ihr Tagesgeschäft denken?
Ich konnte bereits während des Studiums einzelne Bereiche des neu Erlernten im Tagesgeschäft einsetzen und ausprobieren. Das beste Beispiel hierfür ist wohl meine Masterarbeit, in welcher wir ein Thema zu Business Innovation aus meiner Firma aufgegriffen hatten. Eine bessere Spielwiese kann es eigentlich nicht geben. Inzwischen ist mein beruflicher Alltag in vielen Bereichen durch das EMBA-Studium geprägt und es eröffnen sich regelmässig neue Gelegenheiten, mein erlerntes Wissen zur Anwendung zu bringen.

Was war ein besonders schönes/ spezielles Erlebnis? Was hat Ihnen besonders gefallen?
Mir sind besonders die Vorlesungen Corporate Finance bei Professor Wagner und natürlich Strategic Management bei Professor Franck in Erinnerung geblieben. Diese Module waren bereits inhaltlich sehr interessant für mich, aber die beiden Dozenten machten sie zu richtigen Erlebnissen. Auch der Auslandsaufenthalt an der Yale University ist mir in positiver Erinnerung geblieben, sowohl im Hinblick auf die Qualität der Vorlesungen als auch im Hinblick auf das gelungene Rahmenprogramm. In erster Linie bin ich jedoch dankbar für die Zusammensetzung unseres Jahrgangs, den guten und harmonischen Zusammenhalt in der Klasse und die Freundschaften, die sich daraus entwickelten.

Wem würden Sie den EMBA UZH empfehlen?
Ich empfehle dieses Studium jedem, der seinen beruflichen Horizont erweitern, sein Rüstzeug für die Herausforderungen der Geschäftswelt verbessern und neuen Herausforderungen im Rahmen einer Management-Laufbahn die Stirn bieten möchte. Wer zudem Wert auf die Atmosphäre, die Betreuung und die akademische Qualität des Studiums legt, der ist in Zürich genau richtig aufgehoben.
Wichtig ist vor diesem Hintergrund die Erkenntnis, dass die Haltbarkeit des Wissens begrenzt ist. Was man heute erlernt, kann in ein paar Jahren bereits überholt sein. Ein Studium der Betriebswirtschaft versetzt einen in eine hervorragende Ausgangssituation für eine persönliche sowie berufliche Weiterentwicklung. Es liegt jedoch in der eigenen Verantwortung, sich nicht auf dem Abschluss auszuruhen, sondern das (Hinzu-)Lernen kontinuierlich weiterzuführen und dadurch am Puls der Zeit zu bleiben.

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