Unsere EMBA-Teilnehmerin Isabelle Gerber und unser EMBA-Absolvent Florian Kohler im Interview

«Ich wählte den EMBA der Universität Zürich, weil mich das Programm überzeugte und der Rhythmus der Ausbildungstage passte.»

Isabelle Gerber ist Head of Coordination & Services von Swiss Ice Hockey und in dieser Funktion verantwortlich für die internen Dienste, die IT und die digitalen Projekte des Dachverbandes. Sie besitzt einen Bachelor of Arts in Political Economics der Universität Luzern, und wird ihren EMBA an der UZH im Frühling 2019 abschliessen.

Florian Kohler ist CEO von Swiss Ice Hockey und Präsident des Eishockey WM OKs 2020. Er besitzt einen Executive MBA der Universität Zürich und einen Master of Arts der Uni Bern. Er ist verheiratet und hat eine 3-jährige Tochter.

 

 

Wann seid ihr zum ersten Mal mit dem Thema „Weiterbildung“ in Kontakt gekommen?
Isabelle: Florian hat mich darauf aufmerksam gemacht. Nach meinem Bachelor-Studium und den beruflichen Chancen bei Swiss Ice Hockey musste ich mich zwischen regulärem Beginn eines Master of Arts und einem berufsbegleitenden EMBA entscheiden
Florian: Schon früh nach meinem ersten Hochschulabschluss an der Uni Bern. Ich habe damals einen Master of Arts in Englisch, Kommunikation und Spanisch gemacht. Ich hatte dann aber keine Lust darauf, Lehrer zu werden. Ich wusste also schnell, dass ich bald wieder würde “büffeln” müssen.

Weshalb habt ihr euch für einen Executive MBA entschieden? Welche Gründe haben euch dazu bewogen, euer EMBA-Studium an der Universität Zürich zu absolvieren?
Florian: Ich war seit 5 Jahren in einer leitenden Funktion bei SRF als Head of Sport Productions tätig. Meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse beschränkten sich auf wichtige Praxiserfahrung, aber mir fehlte eine solide Basis. Also machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Studiengang und entschied mich für einen Executive MBA. Schliesslich wählte ich die Uni Zürich, weil mich das Programm überzeugte. Die Alternative war St.Gallen, dort passte mir aber der Rhythmus der Ausbildungstage nicht.
Isabelle: Ich habe mich für ein Executive MBA entschieden, weil ich der Überzeugung war und bin, dass es mich in der beruflichen Praxis besser unterstützt, als ein gewöhnliches Masterstudium. Als junge Führungskraft wollte ich zudem in ein Netzwerk einsteigen, welches mir, über den Erfahrungsaustausch, wichtige Learnings auf den Weg mitgeben kann. Für die Uni Zürich habe ich mich entschieden, weil mir Florian das Programm empfohlen hat und Personen aus den EMBA-Alumni mich dazu motiviert haben. Sicher aber auch, dass mir ebenfalls der Rhythmus besser zugesagt hat und die Vereinbarung von Beruf und Weiterbildung sehr gut möglich ist.

Florian, du hast deinen EMBA im Jahr 2013 abgeschlossen. Was waren deine Eindrücke während der Weiterbildung? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Was beurteilst du kritisch?
Florian: Kritisch lediglich, dass manchmal etwas mehr Druck seitens der Professoren angebracht gewesen wäre. Der Rest war für mich persönlich schlicht eine der besten Zeiten ever. Ich konnte einen tollen Job mit einer spannenden Weiterbildung verbinden. Und zudem auch noch lässige Menschen, andere Länder und immer mal wieder einen Professor oder eine Professorin kennenlernen, die mich fasziniert und geprägt haben.

Isabelle, du machst aktuell deinen EMBA und wirst im März 2019 abschliessen. Was sind deine bisherigen Eindrücke (auch im Vergleich zu Florian’s Aussage)?
Isabelle: Natürlich habe ich aktuell weniger Mühe wenn der Druck nicht immer hoch ist *lacht*. Nein, Scherz beiseite. Mir hat die Breite der Themen sehr gut gefallen und ich fühle mich für kommende berufliche Herausforderungen gut vorbereitet. Kritisch denkend hätte ich mir gewünscht, dass die Erfahrungen der Klassenkolleginnen und –kollegen von den Professoren mehr eingebunden worden wären. Es sitzen viele Know-How-Träger im Raum, aus vielen Branchen, mit viel Projekt- und langer Führungserfahrung. Zu jedem Modul hätte jemand etwas aus der Praxis beitragen können.

Florian, was zeichnet für dich den Nutzen deines EMBA-Studiums aus, wenn du an dein Tagesgeschäft bei Swiss Ice Hockey denkst?
Florian: Das Wissen, dass ich mich ständig hinterfragen und alles in einen Zusammenhang bringen muss. Bei Swiss Ice Hockey arbeiten wir in einem hochkomplexen System mit unzähligen Abhängigkeiten und Einflüssen von aussen und innen. Im allerersten Modul “Systemtheorie” hat uns damals Frau Prof. Schenker-Wicki das Buch “Die Logik des Misslingens – Strategisches Denken in komplexen Situationen” mit auf den Weg gegeben. Ich bin ihr heute noch dankbar dafür.

Was war ein besonders schönes/spezielles Erlebnis im EMBA? Was hat euch besonders gefallen? 
Isabelle: Akademisch sicher Yale. Für mich speziell war auch das Modul Kommunikation, in dem wir gefilmt und danach beurteilt wurden. Die Reflektion mit dem eigenen Auftritt fand ich sehr lehrreich. Schön fand und finde ich den Austausch mit neu-gewonnen Kollegen und gar Freunden, die meine beruflichen Alltagssituationen kennen und dadurch nachvollziehen können.
Florian: Die Reise nach Indien hat mich aufgewühlt und das war wunderbar. Dann Yale, da fühlte ich mich wie in einem Hollywood-Film. Nie hätte ich gedacht, dass ich je durch diesen “heiligen” Campus wandern und dort studieren würde.

Wem würdet ihr den EMBA UZH empfehlen?
Isabelle: Personen, die eine weitreichende, generalistische Wissensgrundlage im Bereich Management anstreben.
Florian: Kritischen Geistern, die gerne den Management-Alltag reflektieren und ihren Weitblick schärfen wollen.

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