Netzpunkt Tesla: Auf den Spuren von Elon Musk

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht von Elon Musk fasziniert ist, dem Mann, für den jede Idee umsetzbar zu sein scheint. Schon mit zwölf Jahren programmierte er ein Videospiel und verkaufte den Code für 500 US-Dollar. Mit PayPal veränderte er die Finanzwelt, mit Tesla machte er Elektroautos serienreif und mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX will er den Mars besiedeln, um die Menschheit zu retten. So scheint es nur folgerichtig, dass am 19. April 2018 begeisterte EMBA Alumni UZH den Spuren von Elon Musk folgten und mehr über ihren Lebensretter und seine Träume erfahren wollten.

Francesco Nardi, Programmverantwortlicher der EMBA Alumni UZH, empfing uns in der Tesla Filiale in Zürich. Wie es sich für einen kundenorientierten Chargenträger gehört, nimmt er laufend Optimierungen im Ablauf der Netzpunkte vor: Der Event startete neu gleich mit einem Apéro. Löblich sowie Balsam für Gaumen, Geist und Seele nach einem anstrengenden Arbeitstag.

Nach der ersten Stärkung entführten uns die Tesla Mitarbeitenden in die Vision von Elon Musk. Schnell stellte sich heraus, dass Tesla nicht nur in Sachen Elektroautos unterwegs ist. Die Vision von Elon ist auch für Tesla um einiges grösser. Ab 2019 wird Tesla die Bauwelt in der Schweiz revolutionieren – ja, ihr habt richtig gelesen. Ihr kennt doch alle die eher wenig pittoresken Solarpanele auf den Dächern der schweizerischen Hauslandschaft? Dank Tesla werden diese wohl bald Geschichte sein, da die Firma einen Weg gefunden hat, die Photovoltaik in die Ziegel zu integrieren und dies bei einem höchst ansprechenden Design und einer stark erhöhten Energieeffizienz.

Doch wie kommt der Strom vom Dachkraftwerk zum schnittigen Tesla Roadster (neues Modell kommt 2020) und vor allem, wie kommt er zur richtigen Zeit? Denn all die Solarziegel auf den Dächern produzieren zwar bei Sonnenschein Strom, können jedoch elektrische Geräte nachts und bei wolkenreichem Wetter nicht mit Energie versorgen. «Powerwall» heisst die Lösung und der Zwischenspeicher von Tesla. Ein Stück Technik, das 100 Kilogramm wiegt, die Masse eines kleinen Tresors hat und mit den eleganten Kurven dennoch aussieht wie von Steve Jobs designt. Der Tagesbedarf eines Einfamilienhauses und der Teslas in der Garage sind damit gedeckt. So sexy kann eine Batterie sein!

Das hört sich alles phänomenal und wegweisend an, doch nun mussten sich die Tesla Botschafter der kritischen Fragenrunde der EMBA Alumni UZH stellen. Der Chefinspektor per Charge, Präsident Eric Schinzel, hatte sich minutiös auf diesen Teil der Veranstaltung vorbereitet: Über die finanzielle Schieflage, die Lieferengpässe, bis hin zur schlechten Energiebilanz eines Teslas wurde alles hinterfragt. Zusammenfassend lautet die durchaus einleuchtende Antwort: Man sei ein Unternehmen das täglich etwas probiert, aus Fehlern lernt und sich bewusst ist, dass noch nicht alles perfekt ist. Aber einer muss den Anfang machen und eine Vision verfolgen. Tesla will Energielösungen schaffen um die Umstellung auf erneuerbare, umweltfreundliche Energien voranzutreiben. Daher teilt das Unternehmen sein Wissen selbst mit seinen Konkurrenten und investiert auch in noch nicht profitable Bereiche (Tankstellennetz für Elektrofahrzeuge). Denn jedes weitere Elektroauto mehr auf der Strasse ist ein Weg in die richtige Richtung.

Von diesem fast philosophischen Schlusspunkt ging es nun an das Eingemachte: Probefahrten mit verschiedenen Tesla Modellen durch die Stadt Zürich. Begeistert setzten sich die EMBA Alumni UZH in die Elektroautos und liessen sich die Features der Fahrzeuge erklären. Besonders auffällig waren das puristische Design ganz ohne Knöpfe und der fehlende Motorensound. Herzstück und Mastermind der Autos ist der Touch Screen, der opulent in der Fahrerkabine thront. Sämtliche Updates werden automatisch, ohne mühsamen Garagenbesuch eingespielt. Die Autos folgen durch und durch einer Logik: einfach, in allen Prozessen effizient und trotzdem ein ansprechendes Design.

Nach all dieser Aufregung war nun eine weitere Stärkung notwendig. Zum Glück hat unser Programverantwortlicher diesen Ablaufpunkt nicht umgestellt, nein er hatte ihn gar optimiert. Francesco Nardi besitzt nämlich ein eigenes Restaurant, das Chianalea, typisch italienisch. Er und sein Team verwöhnten die EMBA Alumni mit herzhaften Antipasti, besten Weinen und sonstigen italienischen Köstlichkeiten. Familiärer konnte die Atmosphäre nicht sein! Danke an Francesco und sein Team, darfst du gerne wieder machen!

Und was bleibt nach diesem Abend? Elon Musk hat einmal gesagt: „Wenn du morgens aufwachst und denkst, dass die Zukunft besser sein wird, dann ist das ein schöner Tag. Sonst ist er es nicht.“ Wenn man in die Welt von Tesla hinabtaucht und ein wenig genauer hinsieht, wird man entdecken, dass jeder daran glaubt. Fehler und Gesetze von gestern fallen nicht ins Gewicht. Es geht nur um ein besseres Morgen und sei das auf dem Mars!

Text und Bilder: Marcel Rohrer

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